BI-Vogelherd

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19.03.2019: Antwort des Landrats vom Landkreis Bayreuth zu unseren Beschwerden
Überfällige Schallmessung, Nichteinhaltung von Abschaltzeiten, Reduzierung der Abschaltzeiten


Infraschall und seine gesundheitsschädliche Wirkungen werden verneint und man versteckt sich hinter der Rechtssprechnung.
In der beigefügten Antwort (4 Bilder) des Landrats heißt es: "...dass die Infraschallerzeugung moderner Windkraftanlagen selbst im Nahbereich bei Abständen zwischen 150 und 300 m
deutlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegt. Damit sind Gesundheitsschäden und erhebliche Belästigungen nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht zu erwarten".

Also können Sie auch ruhig nitrathaltiges Wasser trinken, denn Sie schmecken es nicht. Sie können in Asbestverunreinigten Wohnungen leben, denn Sie richen das nicht. Viele Giftstoffe können Sie weder riechen noch schmecken. Aber keine Sorge: Wenn Sie es nicht wahrnehmen, kann es auch nicht gefährlich sein.

Interessant ist der Hinweis auf Seite 2: Sollten die Anlagen die geforderten Beurteilungspegel nicht einhalten "wäre eine Stilllegung ... als unverhältnismäßig einzustufen". Äh ... wie bitte? Dürfen Sie Ihr Auto jetzt ohne gültigen TÜV weiterfahren?

Insgesamt ergibt das Geeier um die Schallmessung ein jämmerliches Bild. Immer wieder werden Überschlagsmessungen des Umweltingenieur angeführt, aber andererseits die Unmöglichkeit betont, den Schall aufgrund der Hintergrundsgeräusche zu filtern. Meines Wissens gibt es hierfür spezialisierte Unternehmen.

Das beschriebene Messkonzept und dessen Überarbeitung ist eine Bankrotterklärung der Überwachungsbehörde. Im Genehmigungsbescheid sind die Orte exakt festgelegt, an denen gemessen werden muss. Umso verwunderlicher ist, dass erst durch unsere Beschwerden diese Orte ins Messkonzept aufgenommen wurden. Und dass die Messung innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme erfolgen musste, wusste man schon spätestens ab dem Genehmigungsbescheid. Das sind ja übliche Auflagen bei Industrieanlagen. Dennoch erfolgte die Messung erst 13 Monate nach Fristverstreichung und aufgrund unserer anhaltenden Nachfragen und Beschwerden auch beim Landesamt für Umwelt!

Gemessen wurde jetzt am 16./17. März 2019. Da ging nicht so viel Wind. Wir dürfen also gespannt sein auf die Ergebnisse, die in 5 Wochen vorliegen sollten.

Und jetzt eine Warnung auf Seite 2: Die Abschaltzeiten werden im Jahr 2019 erneut angepasst, sprich reduziert.

Die Nichteinhaltung der Abschaltzeiten werden verneint. Die Beweise (Videos) wurden nie eingefordert, obwohl sie angeboten wurden.

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6.02.2019. Antwort des Landrats (Landkreis Bayreuth) auf die Beschwerde der Elterninitiative BI Vogelherd

Gesundheitliche Gefährdungen durch Windkraftanlagen werden ignoriert. Man beruft sich auf das Bundesumweltamt, dass sich bis heute weigert, die vielen Forschungen zu den Gesundheitsgefährdungen anzuerkennen.

"Grundsatzuntersuchungen zeigten, dass bei Abständen von 200 m die Wahrnehmungsschwelle des von den Anlagen abgestrahlten Infraschalls bereits deutlich unterschritten wird. Somit können bei den heute üblichen Abständen zu Windkraftanlagen von mehr als 400 m, schädliche Umwelteinwirkungen durch Infraschall sicher ausgeschlossen werden."

Sicher ausgeschlossen? Wir werden darauf zurückkommen.

Weiter heißt es:
"Zwar gibt es zu diesem Thema weitere Untersuchungen mit zum Teil abweichenden Ergebnissen, die jedoch noch nicht derart belastbar sind, dass sie in den Verwaltungsvollzug eingeführt wurden."

Wie kann es dann sein, dass immer mehr Menschen in der Nähe von Windkraftanlagen Ärzte aufsuchen? Sind das alles Simmulanten? Nein!
Die "Deutsche Schutzgemeinschaft Schall e.V." hat Betroffene sprechen lassen. Die Videos sprechen für sich.

https://www.dsgs.info/VIDEOS/


Die "Deutsche Schutzgemeinschaft Schall e.V." fordert zu Recht:


Windkraft macht krank.
Wir fordern unser Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit ein.

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Elterninitiative in der BI Vogelherd

"wir sind Familien mit kleinen Kindern und zukünftige Eltern. Wir machen uns große Sorgen um unsere Gesundheit  und die, unserer Kinder. Auf alle Beanstandungen durch die Bürgerinitiative Vogelherd haben Sie bisher wenig reagiert. Wir fühlen uns mit unseren Sorgen von Ihnen nicht gehört."

Heute wurden die Schreiben mit 28 Mitzeichnern an Herrn Landrat Hübner (Landkreis Bayreuth) und Herrn Landrat Söllner (Landkreis Kulmbach) eingereicht.
Die Presse wurde informiert.

Ob wir wohl eine Antwort von den Landräten bekommen?

Bis heute hat keine offizielle Schallmessung stattgefunden, obwohl sie nach 6 Monaten verpflichtend im Genehmigungsbescheid festgelegt ist.
Die 8 Windkraftanlagen sind seit Mai 2017 in Betrieb.

Der Bürgerantrag der BI Vogelherd wurde am 27.11.18 nach heftiger Debatte im Gemeinderat Eckersdorf mit nur 4 Gegenstimmen (21 Stimmen im Gemeinderat, davon 4 Abwesenheiten) angenommen. Es kann nun kein Bebauungsplan erstellt werden, um weitere Windkraftanlagen zu bauen.

Die Bürgermeisterin Pichl (Freie Wähler) hatte intensiv versucht, die Gemeinderatsmitglieder zu überzeugen, den Antrag abzulehnen.

Der Gemeinderat hat für das Wohl der Bürger gestimmt. Vielen Dank!

Deutlich waren die Worte aus CSU und SPD, dass die Bürger der umliegenden Dörfer um den Vogelherd schon gewaltig belastet seien. Auch hätten die Windkraftanlagen zu hohem Unfrieden in der Gemeinde geführt. Auch aus der Fraktion der FW wurden Stimmen laut, dass ein weiterer Ausbau am Vogelherd nicht akzeptabel sei.

Die Bürgermeisterin informierte falsch in ihrem Plädoyer gegen den Bürgerantrag. Sie sprach von einem Vorrangsgebiet, auf dem die Windkraftanlagen gebaut wurden. Es handelt sich aber um ein Vorbehaltsgebiet. Diese Änderung ist auf die massiven Proteste von Bürgerinitiativen zurückzuführen, die eine Genehmigung von 3 weiteren Anlagen in 2013/14 verhinderten und die Änderung in ein Vorbehaltsgebiet erwirkten. Rechts ist die Stellungnahme hierzu in Form eines Leserbriefes, den der Nordbayerische Kurier am 6.12.18 abbdruckte.

Daten können Sie hier dem Windenergie-Atlas Bayern entnehmen:

   https://geoportal.bayern.de/energieatlas-karten/?wicket-crypt=kDMJ-WfDpaU&comp=windanalyse

Die BI Vogelherd dankt den Mitgliedern des Gemeinderates Eckersdorf für ihr deutliches Bekenntnis zum Schutz der Bürger und Bürgerinnen.

Nun wollen wir den Kampf gegen die bestehenden Windkraftanlagen wieder aufnehmen.
Sie machen uns das Leben durch die Schall-Immissionen schwer. Die Abschaltzeiten werden nicht eingehalten, die Gutachten sind nicht stimmig, die Abschaltzeiten wurden dennoch reduziert. Die Schallmessung steht immer noch aus.

Wir wollen dem Landratsamt Bayreuth zeigen, dass wir solange weiter kämpfen, bis unsere Forderungen umgesetzt wurden.

In Oberfranken kämpfen noch viele Bürgerinitiativen gegen bestehende Anlagen oder sind gar im Klageverfahren gegen geplante Anlagen.

Wir werden immer mehr. Wir werden immer lauter. Und wir vernetzen uns immer mehr.


Für unsere schöne Heimat, unsere Gesundheit, unsere Tiere!

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Der Nordbayerische Kurier berichtet heute (17.9.18) über
unseren Bürgerantrag an die Gemeinde Eckersdorf, dass diese die 10H-Abstandsregel nicht durch einen Bauleitplan umgehe.

Der Kurier skizziert auch einige unserer Probleme
Wir haben aber weitaus mehr Beschwerden beim LRA Bayreuth eingereicht, deren Antworten immer noch offen sind.

Die Abschaltzeiten wurden bereits auch verringert aufgrund eines Gondelmonitoring, dessen Auswertung wir auch umfangreich beanstandet haben. Natürlich haben wir auf das erhöhte Tötungsrisiko unserer geschützten Fledermäuse hingewiesen.

Bis heute hat noch keine Schallmessung stattgefunden, obwohl die Anlagen seit Mai 2017 in Betrieb sind. Die Bürger der umliegenden Dörfer leiden unter dem Dröhnen der Rotorenblätter. Eine Anlage durfte sogar nachts trotz Abschaltzeiten laufen, weil der Betreiber angab, dass er technische Versuche durchführen müsse. Schlecht für die Fledermäuse.

Unsere Beschwerden versucht man durch Schweigen auszusitzen. Wir sind der Meinung, dass man so nicht mit Beschwerden der Bürger umgehen darf. Wir gehen demnächst in die nächste Instanz.

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Die BI Vogelherd steht auch im Kontakt mit der neuen Bürgerinitiative "Windparkfreie Heimat rund um den Rauhen Kulm".

Dort wehrt man sich gegen 6 geplante Windkraftanlagen am Rauhen Kulm und Speinsharter Kloster. Diese Monster hätten eine Höhe von 246 Meter!!!

Infos gibt es hier:        https://www.nedmeidaham.de/


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Wir haben am 6. September 18 unseren Bürgerantrag eingereicht, dass die Gemeinde Eckersdorf sich uneingeschränkt, d.h. ohne Aufstellung eines Bebauungsplan, zur 10H bekenne.

Nun sind wir neugierig auf das Ergebnis.

Wir haben 105 Unterschriften eingereicht. Nötig wären nur 52 gewesen. Die Mitglieder der BI Vogelherd haben in allen betroffenen Dörfern (Busbach, Eschen, Lahm, Forst, Melkendorf, Simmelbuch, Neustädtlein) und auch Eckersdorf eifrig gesammelt.

Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Für unsere schöne Heimat, unsere Tiere, unsere Gesundheit!

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Ja zu 10H
Innenminister Joachim Herrmann war am 20.08.18 in Hof.
Wir waren auch da.


In einem kurzen Gespräch konnten wir Innenminister Herrmann unser Anliegen darlegen. Herrmann gab ein klares Bekenntnis zur 10H. Aber er verwies auch auf die gesetzlich verankerte Möglichkeit, demnach Kommunen durch einen Bauleitplan die 10H umgehen könnten. Das wollen wir in Oberfranken verhindern!

Nordbayern ist mittlerweile entsetzlich verunstaltet durch Windkraftanlagen. Die gigantischen Windparks besonders in der Hofer Region haben uns alle erschüttert.

Vielen Dank an die Frankenpost, die unsere Mahnwache mit vielen Bildern von Thomas Neumann begleitet hat. Siehe Fotogalerie.
Das nebenstehende Foto von Thomas Neumann ist dieser Fotogalerie entnommen.

https://www.frankenpost.de/region/hof/Hoeren-Sie-mal-Herr-Minister;art83415,6286463,C::cme670099,5718322


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Mahnwache: 10H-Regelung muss bleiben
Söder persönlich - Marktheidenfeld, 2. August 2018


Trotz glühender Hitze warteten Mitglieder von fränkischen Bürgerinitiativen geduldig auf seine Ankunft.

Beeindruckend: Ministerpräsident Söder war wirklich sehr persönlich. Er kam zu unserer Mahnwache, um uns mitzuteilen, dass wir uns um die 10H-Regelung keine Sorgen machen sollten. Das hat uns sehr gefreut. Aber wir bleiben dennoch dran.

Überreicht wurde MP Söder der "Faktencheck zum Thema Infraschall durch Windenergie" (Ärzteforum Bad Orb).

Die Bürgerinitiativen haben natürlich das Warten zum Austausch von Infos und Kontaktdaten genutzt. Die Vernetzung nimmt Fahrt auf.

Die Mainpost war dabei. Wir warten noch auf einen öffentlich zugänglichen Beitrag, den wir übernehmen können.

Ein Dankeschön an die Polizei, die uns kurzfristig einen Standort direkt vor dem Eingang zuwies, damit wir nicht in der prallen Sonne stehen mussten.

 

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Landratsamt Bayreuth - Nichteinhaltung der gerichtlich festgelegten Abschaltzeiten

Vorsprache am 26.7.18 im Landratsamt Bayreuth


Die Informationen waren total verwirrend. Es scheint: Die genehmigende und kontrollierende Behörde ist überfordert. Wir waren es erst recht.

Die Fakten:

  • Wir haben keine Einsicht in die Betriebsprotokolle erhalten. Begründung: Datenschutz. Selbst dem LBV-Bayreuth verweigert man die Einsicht.

  

  • Die Betriebsprotokolle zu den nächtlichen Abschaltzeiten Mai-Juni 2018 sind immer noch nicht ausgewertet, da das LRA BT mit der Datenflut überfordert ist.


  • Neu war für uns, dass auch die Abschaltzeiten tagsüber, die zum Schutz unserer Greifvögel vereinbart sind, nicht eingehalten worden sind.Wir haben keine Auskunft über die Höhe der Strafe erhalten, die der Betreiber zu zahlen hat.


  • Die nächtlichen Abschaltzeiten zum Schutz der Fledermäuse wurden im April 2018 nochmals geändert. Für den Fledermausschutz wurden die Geschwindigkeiten verändert: bisher mussten die Anlagen still stehen bei Windgeschwindkeiten unter 6 m/s. Jetzt sind es nur noch 5,1 m/s.Beschwerde hierüber ist bereits eingereicht worden. Laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt muss bei solchen Änderungen eine gute Begründung vorliegen. Die ist angefordert.


  • Die im gerichtlichen Vergleich festgesetzten Abschaltzeiten konnten vom Betreiber Trianel nicht dementsprechend programmiert werden.

   Man versuchte uns die Änderungen als Erfolg für die Tierwelt zu verkaufen. Ist es aber nicht. Mehr oder weniger hat sich keine Änderung ergeben.

Erstaunlich: Da klagt der Betreiber, um die Abschaltzeiten ganz zu kippen. Und unterschreibt dann etwas, was er nicht einhalten kann ... Beim Thema Windkraft ist anscheinend alles möglich.

Die vom LRA Bayreuth zugesandten Unterlagen wurden wie folgt beanstandet:

  • In dem Fledermausmonitoring fehlt der komplette Monat April, weil die Anlagen erst im Mai 2017 in Betrieb gingen. Erstaunlich ist aber, dass die Änderungsanzeige an den Betreiber Trianel vom 9.4.18 den Monat April nicht mehr aufführt.

Frage an das LRA BT: Wurde der April aufgehoben (s. Bescheid vom 22.4.15, S. 21, Punkt 8.3.1)? Wenn ja, mit welcher Begründung?

  • Die Anzeige an den Betreiber vom 9.4.18 weist auf, dass eine Änderung des Abschaltalogarithmus zum Schutz der Fledermäuse vorgenommen wurde: Die Anlagen müssen nunmehr erst bei einer Windgeschwindigkeit von unter 5,1 m/s abgeschaltet werden (vorher unter 6 m/s). Der vom LRA BT beigefügten Stellungnahme kann eine Begründung nicht entnommen werden. Dem Fledermausmonitoring ist zu entnehmen, dass die meisten Fledermausaktivitäten aber bei einer Windgeschwindigkeit bis zu 6 m/s stattfinden. Erklärend heißt es dort: "Bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu ca. 5,5 m/s wurde 90% der Höhenkativität registriert. Der Grafik sind aber auch hohe Flugzahlen bei Windgeschwindigkeiten bis zu 8 m/s zu entnehmen.


Frage an das LRA BT: Wieso wurde der Bescheid vom 22.4.15 geändert?

Zur amtlichen "Arbeitshilfe Fledermausschutz und Windkraft" hat das Landesumweltamt Bayern mitgeteilt:

Abweichungen von der Arbeitshilfe sollten aber sehr gut begründet werden und sollten fachlich nachvollziehbar sein, da die Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs dem Windenergieerlass (der auf die Arbeitshilfen verweist) den Charakter eines sog. antizipierten Sachverständigengutachtens von hoher Qualität zugesteht, „das von der zuständigen Genehmigungsbehörde und vom Gericht nicht ohne fachlichen Grund oder ohne gleichwertigen Ersatz außer Acht gelassen werden darf.“


  • Auch wurden die Zeiten für die Abschaltungen zum Schutz der streng geschützten Fledermäuse reduziert. Der Anzeige an den Betreiber Trianel ist zu entnehmen, dass diese reduziert wurden auf die Zeit "Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang". Im Genehmigungsbescheid wurde aber vereinbart:1.4. - 31.8.: eine Stunde vor Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang; 1.9.-31.10.: ab drei Stunden vor Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.


Frage an das LRA BT: Mit welcher Begründung wurden diese Reduzierung der gerichtlich vereinbarten Abschaltzeiten vorgenommen?

  • Anlagen sollten sich bei Windböen nicht kurzfristig ab- und wieder einschalten. Das LRA BT konnte hierzu keine Aussage treffen, sondern verwies auf das Eigeninteresse des Betreibers (Verschleiß der Anlagen) und forderte auf, wie sollten selber Auskünfte zu dieser Technik namens Hystere einziehen. Die Recherche zur Hysterese war leider erfolglos. Offen bleibt damit immer noch die Frage, ob ein erhöhtes Tötungsrisiko für unsere streng geschützten Fledermausarten bei Windböen besteht. Als genehmigende und überwachende Behörde dürfte die Klärung dieser Frage doch sicherlich in derem Interesse liegen.


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Die 10H-Regelung muss bleiben!!!
Für unsere Gesundheit! Ministerpräsident Markus Söder in Bayreuth

Vielen Dank an alle, die bei der Demo in Bayreuth am 17. Juli 18 dabei waren.
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit sehr vielen WKA-Gegnern aus Nordbayern-Franken, aber auch aus anderen Regionen Bayerns, die eine lange Anreise auf sich nahmen, um für unser gemeinsames Anliegen zu protestieren. Es konnten aus Bayreuth leider nicht alle kommen, da zeitgleich die Gemeinderatsitzung Eckersdorf stattfand, wo ein Antrag zur 10H verhandelt wurde (Info folgt).

Die Demo war ein Riesenerfolg für unser Anliegen:
MP Markus Söder hat sich in einem kurzen Gespräch mit uns positiv zur 10H-Regelung geäussert.
Wir sollten unbedingt weiter dran bleiben und Flagge zeigen, denn nur im Wahlkampf können wir Zusagen erreichen.

Die CSU steht - wie wir wissen - unter großem Druck hinsichtlich der anstehenden Koalitionsverhandlungen.
In den letzten Monaten sprach man in hohen CSU-Kreisen, noch offen über eine deutliche Reduzierung bzw. gar Abschaffung des 10H-Gesetzes.

Durchhalten und weiterkämpfen,es lohnt sich.



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Am 15. Juni 2018 haben Herr Dr. Pedro Gerstberger vom LBV Bayern e.V. - Kreisgruppe Bayreuth sowie Madeleine und Reinhold Luhzing von der "BI Vogelherd" die Unterschriften aus den umliegenden Dörfern dem Landrat Hübner im Landratsamt Bayreuth übergeben.

Wir haben bei dieser Gelegenheit auch die Abschaltzeiten beanstandet, die nachweislich nicht eingehalten werden. Die Betriebsprotokolle sollen uns nach Auswertung zugänglich gemacht werden.

Unsere Forderungen bei der Unterschriftenaktion:

  • Nächtliche Abschaltungen, da die Lärmbelästigung unerträglich angestiegen ist.

  • Erhöhung der Abschaltzeiten, nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns Bürger.
  • Messungen der Schall-Immissionen.
  • Kein weiterer Ausbau von Windkraft-Anlagen auf unserer Höhe.




Am 29. Juni 2018 waren wir im Landratsamt Kulmbach beim Landrat Söllner vorstellig und haben auch dort die Unterschriften eingereicht und unser Anliegen vorgetragen. Unterstützt wurden die o.g. dabei auch von der Bürgerinitiative Rugendorf.



Das 10H-Gesetz muss bleiben!

Bürgerinitiativen aus ganz Nordbayern folgten am Sonntag, den 01.07.2018, einer Einladung der „Bürgerinitiative Vogelherd" und des  Vereins „ProHeimat Fränkischer Jura e.V."  nach Würgau zu einem überregionalen Gedankenaustausch mit Betroffenen der Energiewende. Grund war die Sorge um das bewährte 10-H-Gesetz, das den Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regelt und einen Interessenausgleich zwischen  den Anforderungen der Energiewende und den Interessen der örtlichen Wohnbevölkerung herstellt.

Vor allem Äußerungen von Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer in der Augsburger Allgemeinen, die 10H-Regelung nach der Wahl überprüfen zu wollen, ließen viele Teilnehmer der von Ralf Neumüller moderierten Veranstaltung im  Saal der Brauereigaststätte Hartmann aufhorchen.

Spürbar war die Wut, dass der Protest der Bürger übergangen wird.  Schnell war man sich einig, dass es dringend geboten ist, die politisch Verantwortlichen vor der anstehenden bayerischen Landtagswahl an ihr Wahlversprechen aus 2013 zu erinnern.

Wie es sich mit einem zu geringen Abstand zu Windkraftanlagen lebt, konnten alle Anwesenden aus den verschiedenen Landkreisen leidvoll berichten. So sind es vor allem die erheblichen Lärmemissionen,  die den Anwohnern massiv zusetzen. Schlaflosigkeit  ist dabei nur die harmloseste Beeinträchtigung.  Groß ist die Angst, dass bereits belastete Gebiete ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger vollends zu sogenannten Konzentrationsflächen verdichtet werden. Zu geringe Abstände zwischen  Wohnbebauung und Windkraftanlagen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch die Gesundheit gefährden. Dies zeigt eine neue Studie der Universitätsklinik Mainz: Der nicht hörbare Infraschall wirkt sich negativ auf die Tätigkeit des  Herzmuskels aus.  Hinzu kommt der enorme Wertverlust der Immobilie durch die Nähe zu Windkraftanlagen, der die Altersvorsorge vieler Betroffener zunichtemacht.

Die Bürgerinitiativen sehen deshalb dringenden Handlungsbedarf. Weitere Aktionen sind geplant.


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Treffen der fränkischen Bürgerinitiativen am 1. Juli 2018

Viele Teilnehmer berichten von Repressalien, die sie aufgrund ihres Widerstands gegen den Bau von Windkraftanlagen erfahren haben. So wollten sie nicht auf ein gemeinsames Foto. Andere wollten auf dem Foto aus diesem Grund nicht ihr Gesicht zeigen. Daher sind alle Gesichter unkenntlich gemacht.
Schlimm, dass Gegner von Windkraftanlagen öffentlich geächtet werden.


 
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